Laptop Ratgeber 2020

Nach dem Aus von Windows 7 stehen viele Laptop-Besitzer und vielleicht auch Sie, vor einer wichtigen Entscheidung: Soll das alte Gerät weiterhin verwendet werden oder wird ein neues fällig? Unser Laptop-Ratgeber für den Jahresstart 2020 hilft Ihnen bei der Wahl eines neues Gerätes, welches auf Ihre Anforderungen zugeschnitten ist.

Ein Thinkpad als Beispiel für ein Laptop

Prinzipiell läuft Windows 10 auf allen Laptop, auf denen auch Windows 7 lief. Sollte dieser jedoch schon mit Windows 7 Schwierigkeiten gehabt haben, ist ein neues Gerät eine Überlegung wert.
Laptops gibt es im Handel in verschiedenen Größen und Ausführungen. Und auch der Preis fängt im niedrigen dreistelligen Bereich an und kann in die Tausende von Euro gehen.

Das wichtigste zuerst: Wenn Sie nur im Internet sind und Dokumente schreiben, müssen Sie nicht mehr als 600 Euro ausgeben.
Ein Gerät mit mehr Leistung würde die zusätzliche Power einfach nicht aufrufen. Es gibt jedoch Sachen, auf die Sie achten sollten und wo ein Aufpreis gerechtfertigt ist.

Stellen Sie sich zu Beginn erstmal folgende Fragen:

  • Wie groß soll er sein?
  • Was soll er können?
  • Wieviel möchten sie ausgeben?

Festplatte VS. SSD

Nachdem Sie sich für eine passende Bildschirmgröße entschieden haben, sollte der nächste Blick zum Massenspeicher gehen. Diesen gibt es in verschiedensten Kapazitäten. Im Schnitt reicht 250GB für Windows, alle nötigen Programme und eine handvoll persönlicher Daten. Mit 500GB sind Sie jedoch immer auf der sicheren Seite. Sollten Sie mehr benötigen gibt es auch noch die Möglichkeit einer externen Festplatte, um dort Ihre Bilder und Videos extern zu speichern.

Viel wichtiger als die Kapazität ist jedoch der verbaute Speichertyp. Viele günstige Laptops werden weiterhin mit klassischen Festplatten (HDD) vertrieben. Diese mechanischen Festplatten sind nicht mehr zeitgemäß. Sie sollten daher unbedingt beim Neukauf darauf achten, dass der Laptop mit einer SSD ausgerüstet ist.
Nicht nur sind SSDs um ein Vielfaches schneller. SSDs sind auch stabiler…

Was ist der Unterschied?

Klassische Festplatten (HDD) sind mechanische Konstrukte und speichern/lesen Daten ähnlich einem Schallplattenspieler. Aufgrund dieser Mechanik sind klassische Festplatten gegenüber Stößen und Bewegungen sehr empfindlich. Der Lesekopf kann hierbei auf die rotierenden Platten aufschlagen und diese schwer beschädigen (headcrash). Bei einem stationären Rechner ist dies unproblematischer.
Ein Laptop wird jedoch gerne mal mitgenommen und bewegt. Da kann es schnell passieren, dass man etwas rauer mit seiner Laptoptasche umgeht und in diesem Moment möglicherweise seine Daten verliert.

Einer SSD hingegen, da rein digital aufgebaut, würde so ein Umgang nichts ausmachen. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb man in Smartphones ausschließlich SSDs benutzt.

Prozessor und
Arbeitsspeicher:

Der Prozessor ist die Haupt-Recheneinheit des Laptops und entscheidet wie Leistungsstark er maximal ist.
Hier ist die Antwort relativ einfach. Ein Intel i3 reicht für die meisten Anwendungen komplett aus. Die nächst höhere Klasse, ein i5, ist sowohl preislich als auch von der Leistungssteigerung zum i3 angemessen. Alles darüber hinaus bietet Ihnen jedoch kaum Mehrwert. Zudem kostet ein stärkerer Prozessor auch mehr Energie, was sich in einer niedrigeren Akkulaufzeit wiederspiegelt.

Beim Arbeitsspeicher ist die Wahl um einiges einfacher.
8 GB stellt die goldene Mitte dar. Alles darunter kann den Laptop auch schon beim surfen im Internet an seine Grenzen bringen. Alles darüber wird bei normalen Anwendung schlichtweg nicht gebraucht. Dies sieht anders aus, sobald Sie vorhaben mit dem Rechner moderne Videospiele zu spielen oder aufwändige Arbeiten wie Videoschnitt und Bildbearbeitung zu betreiben.

Peripherie bei einem Laptop

Mit einem Laptop kauft man ein Komplettpaket. Dieses beinhaltet auch einen Bildschirm, eine Tastatur, Anschlüsse usw.
So gerne wir da eine konkrete Antwort geben würden, ist die Auswahl hier rein subjektiv und sollte sich nach Ihren Anforderungen richten.

  • Achten Sie darauf, dass der Laptop über alle Anschlüsse verfügt, die benötigt werden.
  • Testen sie nach Möglichkeit vor Kauf die Tastatur, da hier gerne im Sinne des niedrigeren Preises gespart wird.
  • Beim Bildschirm bleibt die Wahl der Größe Ihnen überlassen. Man sollte aber darauf achten, dass dieser matt ist. Sonst wird das Arbeiten an einem sonnigen Tag schwieriger als man denkt.

Unser Geheimtipp

Laptop-Modelle gibt es wie Sand am Meer. Doch von unserer Seite gibt es einen allgemein geltenden Tipp: Business-Laptops! Solche Geräte sind aufgrund der Zielgruppe extrem stabil. Und auch die Wartung ist bei solchen Laptops nicht nur einfach, es wird sogar vom Hersteller mit Anleitungen unterstützt. Ein Nachteil haben solche Laptops: Der Preis. Oft zahlt man für Neugeräte aus dieser Klasse vierstellige Beträge. Jedoch gibt es generalüberholte Business-Laptops, welche preislich konkurrieren können.

Thinkpads: Der klassiker unter den Laptops

ThinkPads beispielsweise, welche ursprünglich von IBM entwickelt wurden, sind Geräte aus der Business-Sparte von Lenovo. Diese sind so stabil und zuverlässig, dass die NASA seit 1993 regelmäßig speziell ausgeführte ThinkPads auf der internationalen Raumstation benutzt. Die Tastaturen werden von vielen Anwendern als die Besten auf dem Markt bezeichnet und verfügen sogar über Sicherheitsmaßnahmen gegen Wasserschäden. Solche Laptops kann man regelmäßig generalüberholt für etwa 400€ erwerben.

Susan J. Helms auf der ISS mit drei ThinkPads (Quelle: NASA)

Einen Hacken gibt es jedoch: In der Businesswelt sind 17 Zoll Modelle unüblich. Sollten Sie also einen so großen Bildschirm benötigen, müsste zu einem Consumergerät greifen.

Sie sind sich nicht sicher, zu welchem Gerät Sie greifen sollen oder was zu Ihren Anforderungen am Besten passt?
WIR HELFEN!

Nach dem Aus von Windows 7 stehen viele Laptop-Besitzer und vielleicht auch Sie, vor einer wichtigen Entscheidung: Soll das alte Gerät weiterhin verwendet werden oder wird ein neues fällig? Unser Laptop-Ratgeber für den Jahresstart 2020 hilft Ihnen bei der Wahl eines neues Gerätes, welches auf Ihre Anforderungen zugeschnitten ist.

Ein Thinkpad als Beispiel für ein Laptop

Prinzipiell läuft Windows 10 auf allen Laptop, auf denen auch Windows 7 lief. Sollte dieser jedoch schon mit Windows 7 Schwierigkeiten gehabt haben, ist ein neues Gerät eine Überlegung wert.
Laptops gibt es im Handel in verschiedenen Größen und Ausführungen. Und auch der Preis fängt im niedrigen dreistelligen Bereich an und kann in die Tausende von Euro gehen.

Das wichtigste zuerst: Wenn Sie nur im Internet sind und Dokumente schreiben, müssen Sie nicht mehr als 600 Euro ausgeben.
Ein Gerät mit mehr Leistung würde die zusätzliche Power einfach nicht aufrufen. Es gibt jedoch Sachen, auf die Sie achten sollten und wo ein Aufpreis gerechtfertigt ist.

Stellen Sie sich zu Beginn erstmal folgende Fragen:

  • Wie groß soll er sein?
  • Was soll er können?
  • Wieviel möchten sie ausgeben?

Festplatte VS. SSD

Nachdem Sie sich für eine passende Bildschirmgröße entschieden haben, sollte der nächste Blick zum Massenspeicher gehen. Diesen gibt es in verschiedensten Kapazitäten. Im Schnitt reicht 250GB für Windows, alle nötigen Programme und eine handvoll persönlicher Daten. Mit 500GB sind Sie jedoch immer auf der sicheren Seite. Sollten Sie mehr benötigen gibt es auch noch die Möglichkeit einer externen Festplatte, um dort Ihre Bilder und Videos extern zu speichern.

Viel wichtiger als die Kapazität ist jedoch der verbaute Speichertyp. Viele günstige Laptops werden weiterhin mit klassischen Festplatten (HDD) vertrieben. Diese mechanischen Festplatten sind nicht mehr zeitgemäß. Sie sollten daher unbedingt beim Neukauf darauf achten, dass der Laptop mit einer SSD ausgerüstet ist.
Nicht nur sind SSDs um ein Vielfaches schneller. SSDs sind auch stabiler…

Was ist der Unterschied?

Klassische Festplatten (HDD) sind mechanische Konstrukte und speichern/lesen Daten ähnlich einem Schallplattenspieler. Aufgrund dieser Mechanik sind klassische Festplatten gegenüber Stößen und Bewegungen sehr empfindlich. Der Lesekopf kann hierbei auf die rotierenden Platten aufschlagen und diese schwer beschädigen (headcrash). Bei einem stationären Rechner ist dies unproblematischer.
Ein Laptop wird jedoch gerne mal mitgenommen und bewegt. Da kann es schnell passieren, dass man etwas rauer mit seiner Laptoptasche umgeht und in diesem Moment möglicherweise seine Daten verliert.

Einer SSD hingegen, da rein digital aufgebaut, würde so ein Umgang nichts ausmachen. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb man in Smartphones ausschließlich SSDs benutzt.

Prozessor und
Arbeitsspeicher:

Der Prozessor ist die Haupt-Recheneinheit des Laptops und entscheidet wie Leistungsstark er maximal ist.
Hier ist die Antwort relativ einfach. Ein Intel i3 reicht für die meisten Anwendungen komplett aus. Die nächst höhere Klasse, ein i5, ist sowohl preislich als auch von der Leistungssteigerung zum i3 angemessen. Alles darüber hinaus bietet Ihnen jedoch kaum Mehrwert. Zudem kostet ein stärkerer Prozessor auch mehr Energie, was sich in einer niedrigeren Akkulaufzeit wiederspiegelt.

Beim Arbeitsspeicher ist die Wahl um einiges einfacher.
8 GB stellt die goldene Mitte dar. Alles darunter kann den Laptop auch schon beim surfen im Internet an seine Grenzen bringen. Alles darüber wird bei normalen Anwendung schlichtweg nicht gebraucht. Dies sieht anders aus, sobald Sie vorhaben mit dem Rechner moderne Videospiele zu spielen oder aufwändige Arbeiten wie Videoschnitt und Bildbearbeitung zu betreiben.

Peripherie bei einem Laptop

Mit einem Laptop kauft man ein Komplettpaket. Dieses beinhaltet auch einen Bildschirm, eine Tastatur, Anschlüsse usw.
So gerne wir da eine konkrete Antwort geben würden, ist die Auswahl hier rein subjektiv und sollte sich nach Ihren Anforderungen richten.

  • Achten Sie darauf, dass der Laptop über alle Anschlüsse verfügt, die benötigt werden.
  • Testen sie nach Möglichkeit vor Kauf die Tastatur, da hier gerne im Sinne des niedrigeren Preises gespart wird.
  • Beim Bildschirm bleibt die Wahl der Größe Ihnen überlassen. Man sollte aber darauf achten, dass dieser matt ist. Sonst wird das Arbeiten an einem sonnigen Tag schwieriger als man denkt.

Unser Geheimtipp

Laptop-Modelle gibt es wie Sand am Meer. Doch von unserer Seite gibt es einen allgemein geltenden Tipp: Business-Laptops! Solche Geräte sind aufgrund der Zielgruppe extrem stabil. Und auch die Wartung ist bei solchen Laptops nicht nur einfach, es wird sogar vom Hersteller mit Anleitungen unterstützt. Ein Nachteil haben solche Laptops: Der Preis. Oft zahlt man für Neugeräte aus dieser Klasse vierstellige Beträge. Jedoch gibt es generalüberholte Business-Laptops, welche preislich konkurrieren können.

Thinkpads: Der klassiker unter den Laptops

ThinkPads beispielsweise, welche ursprünglich von IBM entwickelt wurden, sind Geräte aus der Business-Sparte von Lenovo. Diese sind so stabil und zuverlässig, dass die NASA seit 1993 regelmäßig speziell ausgeführte ThinkPads auf der internationalen Raumstation benutzt. Die Tastaturen werden von vielen Anwendern als die Besten auf dem Markt bezeichnet und verfügen sogar über Sicherheitsmaßnahmen gegen Wasserschäden. Solche Laptops kann man regelmäßig generalüberholt für etwa 400€ erwerben.

Susan J. Helms auf der ISS mit drei ThinkPads (Quelle: NASA)

Einen Hacken gibt es jedoch: In der Businesswelt sind 17 Zoll Modelle unüblich. Sollten Sie also einen so großen Bildschirm benötigen, müsste zu einem Consumergerät greifen.

Sie sind sich nicht sicher, zu welchem Gerät Sie greifen sollen oder was zu Ihren Anforderungen am Besten passt?
WIR HELFEN!

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